Montag, 12. Dezember 2016

CV - Komponist Weniamin Khaèt - Beschreibung des Lebens

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Weniamin (Benjamin) Khaèt (25. Februar 1896 – 5. Februar 1975) war ein Mitglied der Komponistenunion der UdSSR. Als Weniamin fünf Jahre alt ist verlässt seine Familie Weissrussland und zieht nach Odessa. In seiner Kindheit beschäftigt Weniamin sich viel mit Zeichnen wie auch mit Musik, welcher er dann sein Leben widmet. Von 1913 bis 1918 studiert er im Konservatorium in Odessa Klavier und Regie. Nach der Revolution gerät Weniamin in Gefangenschaft des Anarchisten Nestor Machno, wird aber von Musikern und Schauspielern gerettet, die für ihn Gnade erflehen. In den 20er-Jahren organisiert er verschiedenste Jazz-Bands, welche mit ihm zusammen seine Musik spielen, und tourt mit ihnen fast durch das ganze Westrussland. In dieser Zeit schliesst er Bekanntschaft mit dem jungen Utjossow und Katajew. Dann schreibt er speziell für das Kazan-Theater Operetten, unter ihnen sein erster grosses Werk «Liebe und Dollars», welches leider nicht erhalten geblieben ist. Es wird nach Moskau gerufen, merkt aber nach zwei Jahren, was der Stalinistische Sozialismus verkörpert und beeilt sich, zusammen mit seiner Frau Galìna Eremèewna Khaèt-Zwetkòwa, aus der Hauptstadt zu verschwinden. In keiner der folgenden Städte hält er sich mehr als zwei Jahre auf, und doch werden fast auf jeder Bühne dieser Städte seine Stücke aufgeführt. «Unvermeidlichkeit» (nach der «American Tragedy» von Theodore Dreiser), «Peter der Große», seine Oper «Wassilissa die Schöne», seine operette «Das Haus der Katze», seine Symphonien «Detective», «Die unsichtbare Dame» und andere. In diesen Jahren zieht sein Neffe Rudòlf Òsipowitsch Khaèt, der zukünftige erste Flötenspieler des Moskauer Ensembles Òsipow, bei ihm ein. Im Jahre 1937 kommt in Perm seine Tochter Nìna Weniamìnowna Khaèt zur Welt. Da es, einige Monate vor dem Krieg, völlig unmöglich ist mit einem kleinen Kind das Land zu bereisen, zieht die Familie nach Taschkent. Eine ruhige und von der Hauptstadt weit entfernte Stadt, wo Weniamin hofft, der Verhaftung entkommen zu können. Auf der Bühne der russischen (damals Musik) Drama Theaters in Taschkent, das zu Ehren Gorkis errichtet getauft wurde, erklingt seine Musik zu den Werken: «Das Leben in der Blüte» von Dovzhenko, «Dombey und Sohn» von Dickens und «Die Widerspenstigen Zähmung» von Shakespeare und «Liebe für Wheats». Entgegen seiner Hoffnungen wird Weniamin im Herbst 1950 doch verurteilt und für 25 Jahre in den GULAG gesteckt, sein kompletter Besitz wird konfisziert. Im Jahre 1954 folgt jedoch bereits seine Entlassung. Von 1957 bis 1997 wird im Akademischen Theater in Taschkent in seinem Ehren seine Oper «Der gestiefelte Kater» aufgeführt. Von 1957 bis 1997 wird im Akademischen Opern - und Balletttheater in Taschkent, benannt nach Alisher Navoi, seine Oper «Der gestiefelte Kater» mit dem Libretto von Dilina und Makariewa (den Übersetzern on Charles Perrault) aufgeführt. Es gibt auch ein libretto dieser Oper vom Komponisten selbst geschrieben, es wurde 1959 für die Inszenierung der Oper in Vilnius verwendet, dem Geburtsort des Autors. Diese Oper wurde auch in Novosibirsk, Duschanbe und Bischkek aufgeführt. In den späten 1950er Jahren wird sie von der berühmten peruanische Sängerin Yma Sumac gehört, welche sich daraufhin mit Weniamin Arnoldowitsch treffen will. Im Jahr 1962 schreibt er die Oper «Der seltsame Fall» mit einem eigenen libretto, welches von von Carlo Goldoni inspiriert wurde. Diese Oper wurde bereits in den Theaterplan im Jahr 1975 eingeführt, aber aufgrund des vorzeitigen Todes von Weniamin Arnoldowitsch Khaet kam sie nie auf die Bühne des Taschkent Navoi Theater. Der genaue Lebensverlauf des Komponist Khaet findet sich in der Autobiographie seiner Tochter – Nìna Weniamìnowna Khaèt.

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